Am Mittwoch, dem 14. Februar 2018 trafen sich drei Schüler mit Frau Manzius und Frau Olliges in der Schülerbibliothek des Weißen Hauses, um die Klassensiegertexte, die zuvor im Zusammenhang mit dem Schreibwettbewerb KLASSEnSÄTZE im Unterricht dreier Klassen der Jahrgänge 10 und 11 entstanden waren, zu bewerten. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete: „Ausgeschlossen!“
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Die Stadtteilschule Bergstedt

In der aktuellen Informationskampagne  über die Stadtteilschule schreibt die Behörde für Schule und Berufsbildung: Die Stadtteilschule ist aus den Haupt-, Real- und Gesamtschulen und den Aufbaugymnasien hervorgegangen. Sie ist eine Alternative zum Gymnasium und bietet alle Schulabschlüsse bis zum Abitur, das identisch mit dem Abschluss am Gymnasium ist. Der wichtigste Unterschied ist: In der Stadtteilschule lernen alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam. Leistungsschwächere Kinder werden genauso wie Leistungsstärkere gezielt gefördert und gefordert. Anders als am Gymnasium wird kein Kind am Ende der Jahrgangsstufe 6 von der Stadtteilschule abgeschult, wenn die Noten nicht ausreichend sind. Um der größeren Vielfalt der Schülerschaft gerecht werden zu können, sind zudem die Klassen an der Stadtteilschule kleiner als am Gymnasium.

Sehen Sie hier den Informationsfilm der STS Bergstedt.

© Senatskanzlei Hamburg

Chor der Stadtteilschule Bergstedt sang im Hamburger Rathaus vor dem Bundespräsidenten

Am 23.01.2018 sang der Chor der Stadtteilschule Bergstedt auf der Einbürgerungsfeier im Rathaus vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender. Das Präsidenten-Ehepaar hatte zum Abschluss seines zweitägigen Hamburg-Besuches an der Feier teilgenommen.

Mit einem bunten Strauß an Liedern wie „Hamburg meine Perle“ und dem Klassiker „An de Eck steit’n Jung mit’n Tüdelband“ begeisterten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz sowie die zahlreichen Gäste.

Der musikalische Vortrag gefiel dem Bundespräsidenten so gut, dass er sich anschließend per Facebook bei den Bergstedter Sängerinnen und Sängern bedankte: „Liebe Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Bergstedt, Euer Auftritt war großartig – es hat viel Freude gemacht, euch zuzuhören! Vielen Dank für eure Musik und herzliche Grüße, Team Bundespräsident“.

© Senatskanzlei Hamburg

Sozialprojekt der Stadtteilschule Bergstedt in Rumänien

Seit mehr als 15 Jahren fahren Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Bergstedt zu Beginn jeden neuen Schuljahres freiwillig für 10 Tage nach Bratca, einer kleinen Stadt in Transsilvanien, um ein Sozialpraktikum zu absolvieren.

Dort betreuen sie ca. 60 erwachsene Waisen, die zur Zeit der rumänischen Diktatur als Kleinkinder in ein Heim gegeben wurden und infolge der miserablen Lebensbedingungen dort schwere seelische, geistige und körperliche Schäden erlitten.

Während des Praktikums gehen die Praktikantinnen und Praktikanten täglich mit Bewohnern spazieren, spielen Ball, führen handwerkliche Tätigkeiten aus, singen, tanzen und zeigen ihre Wertschätzung. Auch ruhige Spiele wie Memory werden gespielt. Außerdem batiken sie in jedem Jahr T-Shirts, die an alle Teilnehmer des Projekts verteilt werden.

Eine Schülerin beschrieb die Erfahrungen, die sie während ihres Sozialpraktikums in Bratca machte, folgendermaßen: „Es waren die kleinsten Gesten, die wir geben konnten und die Bewohner haben sich gefreut wie Schneekönige! Diese Freude, diese ehrliche Freude war tausendmal soviel wert wie ein neues iPhone oder irgendwelche materiellen Dinge. Das Projekt hat uns allen ein bisschen die Augen und Herzen geöffnet. Das Rumänienprojekt zeigt, wie einfach es sein kann, anderen Menschen eine Freude zu machen. Die Zeit in Rumänien war sehr prägend und wird immer eine besondere Erfahrung bleiben. Es sind unglaublich liebevolle Menschen, mit denen man dort arbeiten kann. Ich kann jedem Mitglied unserer Schule dieses Projekt nur wärmstens empfehlen. So eine Chance bekommt man nicht oft im Leben“.

Im vergangenen Jahr wurde das Rumänien Projekt der Stadtteilschule Bergstedt von unserem Sponsor „Jugend Hilft“ für den Deutschen Engagement Preis 2017 nominiert. Im Spätsommer fuhren einige Schülerinnen und Schüler als Preisträger nach Berlin, wo sie nach mehreren spannenden Projekttagen mit anderen Nominierten eine Auszeichnung von Elke Büdenbender, der Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeyer, erhielten.

Im Februar 2018 suchen wir wieder Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen, die sich in Rumänien engagieren möchten. Wenn du Interesse daran hast, ein Sozialpraktikum in Bratca zu absolvieren, melde dich gern bei Herrn Stolz, Herrn Zörner oder Frau Heidsiek. (Stz)

Filmische Dokumentation des „ESF – Projektes dual & inklusiv“

Das ESF-Projekts dual & inklusiv präsentiert sich auf den Seiten des HIBB. Dafür wurde im Auftrag des Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) ein Film produziert, der die Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt und zeigt, wie Inklusion im Übergang von der Schule in den Beruf gelingen kann.
Das Projekt dankt allen Kolleginnen und Kollegen, den Schülerinnen und Schülern, den Projektverantwortlichen und dem Filmteam, die alle sehr engagiert zum Gelingen des Filmes beigetragen haben! Hier geht es zur Seite des Projektes und zum Film.

Tag der offenen Tür am 6. Dezember

Am Mittwoch, dem 6. Dezember 2017 von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr war der Tag der offenen Tür in der Stadtteilschule Bergstedt. Die zukünftigen Fünftklässler konnten bei Apple Crumble und Waffeln viele Aktionen und Aktivitäten erleben. Eltern hatten Gelegenheit für Gespräche mit Lehrer/innen und Schulleitungsmitgliedern. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich einen Termin für die Anmeldung geben zu lassen. Auch ältere Schüler, die die Oberstufe besuchen möchten, konnten an diesem Tag ihre Fragen stellen.

Hier einige Impressionen vom Tag der offenen Tür

Häkelbienen

Unsere Häkelbienen als Lehrmeister

Diesmal hat sich unsere Lehrerin, Frau Westphal, wieder was ganz besonderes einfallen lassen! Sie überraschte uns in unserem Wahlpflichtkurs Schulimkerei der Stadtteilschule Bergstedt mit der von ihr selbst gebastelten „Bienenfamilie“. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus: Jede Biene sieht anders aus. Eine hat einen Besen in der Hand, eine andere eine Nuckelflasche oder eine Maurerkelle, einen Eimer oder ein Schwert. Die Bienen sind so groß und fest, dass man sie prima anfassen kann.
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Unsere Exkursion am Tag der Deutschen Geschichte

Am 9. November 2017, dem Tag der Deutschen Geschichte, besuchten einige neunte Klassen die Gedenkstätte am Bullenhuser Damm. In der ehemaligen Schule wurden kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges 20 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren von den Nazis ermordet. Zuvor waren sie im KZ Neuengamme als Versuchsobjekte für medizinische Versuche missbraucht worden. Um die Taten zu vertuschen, wurden die Kinder in der Nacht vom 20. April 1945 im Heizungskeller der Schule erhängt und anschließend verbrannt.

Als wir die Ausstellung betraten und der Guide uns erklärte, was hier geschehen war, war sofort ein Umschwung der Stimmung zu spüren. Unser Guide erklärte uns die verschiedenen Bereiche der Ausstellung und wir konnten uns anschließend frei durch die  Ausstellungsräume bewegen. Jeder tat dies auch mit großem Respekt und Trauer, die wohl in jedem von uns hoch kam. In einem der Räume gab es für jedes Kind einen Koffer mit Fotos und der Biografie. Außerdem konnte man sich Interviews anhören und auch etwas über die Täter erfahren. Andächtig betrachteten wir die Koffer mit den Biografien der ermordeten Kinder. Die verschiedenen Räume waren sehr bedrückend, weil man wusste, dass hier die Kinder umgebracht worden waren. Mit unwohlem Gefühl schauten wir uns die Ausstellung zu Ende an. Jeder war entsetzt darüber, was hier geschehen war! Zuletzt gingen wir noch in den Rosengarten, um als Zeichen des Gedenkens unsere mitgebrachte Rose zu pflanzen.

Im Philosophiekurs haben wir in den letzten Stunden Gedanken und Gefühle zusammengetragen, Fragen geklärt und mehrere Diskussionen geführt. Wir haben im Rahmen unseres Themas „Was ist der Mensch?“ einen Eintrag eines Gastes in das Gedenkbuch diskutiert: „Ohne Worte. Der Mensch ist ein Monster.“ Wir kamen zu dem Entschluss, dass das auf keinen Fall auf alle Menschen zutrifft und bei der Entwicklung der Persönlichkeit viele Faktoren eine Rolle spielen, zum Beispiel die Erziehung und der Ort, an dem man aufwächst. Außerdem haben wir darüber diskutiert, was eine gerechte Strafe für die Täter sein kann. Zuletzt sprachen wir noch über die Inschrift einer Gedenktafel am Bullenhuser Damm und überlegten, was die Aufforderung für uns bedeutet.

In der Nazi-Zeit haben viele Menschen skrupellos gehandelt und schlimme Dinge gemacht. Die Taten haben viele Opfer und Trauernde hinterlassen. Wir wünschen uns, dass sich sowas nicht wiederholt und dass die Opfer nie in Vergessenheit geraten. Im Gedenken an die Kinder haben wir diesen Bericht verfasst, um von ihrem Schicksal zu erzählen.

Der Philosophiekurs 9a und 9f.